|
|
Ein Dorfkrug mitten in der City
In Buer gibt es sehr gute „Italiener“, schicke Bistros, trendige Kneipen und urige Fachwerklokale und das alles auf engstem Raum. Ein spezielles Gastro-Higlight ist der Dorfkrug – ein Traditionslokal am Buerschen Dom. Er bietet ein Ambiente, wie man es in alten Dorfgaststätten erwartet. Dicke Holzbalken stützen eine alte Holzdecke ab, die Wände weiß verputzt, in gemütlichen Ecken stehen dunkle Holztische, die große, geschwungene Theke ebenfalls ganz aus Holz.
Der ebenso urige „Kornboden“ im ersten Stock des Dorfkrug bietet reichlich Platz für Veranstaltungen wie z.B. Hochzeiten. Und Schalke-Fans können auf dem Kornboden alle Spiele der Königsblauen live genießen. Mehrmals im Jahr veranstaltet Gastwirt Michael Schlaghaufer Partys und Musikveranstaltungen. Erst kürzlich am 8. April feierten knapp 100 begeisterte Gäste die Rock`n Roll Band „Danny and the Wonderbras”. Dabei tanzten im Publikum nicht nur Gäste, die die 50er noch selber miterlebt haben. Auch einige Teenies hatten Spass an den Rockklängen aus der Jugendzeit Ihrer Großeltern.
Bodenständig-kreativ ist das Speisenangebot, das der Dorfkrug seinen Gästen serviert. Auf der Speisekarte findet man z.B. „Klassiker und Meer, Heiß und Kalt, Allerlei vom Ei” und „Hausmannskost regional”. Dahinter verbirgt sich ein abwechslungsreiches Angebot vom „Apfelpfannekuchen Dorfkrug” über „Ardenner Schweinskopfsülze mit Bratkartoffeln und Remoulade” bis zu „Filetspitzen Zürcher Art mit frischen Champignons, Rösti und Salat”. Schnitzel, Steaks und frische Salate gibt es in vielfältigen Varianten.
„Black Tiger” Garnelen in Kräuterbutter auf Sahne-Blattspinat
Bei unserem Essenstest haben wir zwei Vorspeisen probiert: das „Champignonpfännchen mit frischem Paprika in Sahne mit Käse überbacken”, das „½ Dutzend „Black-Tiger„ Garnelen in Kräuterbutter auf Sahne-Blattspinat“, zwei Fleischgerichte: Rumpsteak „Campargo“ in schwarzem Pfeffer paniert mit Cocktailsauce und grünem Pfeffer dazu Röstinchen und Salat und Schweinefiletgeschnetzeltes „Calcutta“ mit Zwiebeln in Curry-Rahm-Sauce, Bratkartoffeln und Salat. Als Nachtisch gab es Apfelküchle mit Vanilleeis und Sahne.
„Apfelküchle mit Vanilleeis und Salat
Um mit dem Süßen anzufangen: Die Apfelküchle waren ein echter Genuss, kross gebacken mit feinem Zimtgeschmack. Genauso gut gelungen war das Rumpsteak, außen braun innen zartrosa, die Pfeffer-Cocktailsauce säuerlich-pikant. Das Schweinefiletgeschnetzelte mit Zwiebeln lecker, die Curry-Rahm-Sauce für meinen Geschmack allerdings etwas zu süß. Röstinchen und Röstkartoffeln frisch zubereitet. Auch die Vorspeisen waren empfehlenswert: Das Champignonpfännchen sehr pikant, würde für einen kleinen Hunger problemlos alleine reichen, die knusprig gebratenen Garnelen hatten einen deftigen Geschmack und auch der Spinat war kräftig gewürzt. – Fazit: ein gut gelungenes Menü – dass wir mit einem wunderbar vollmundigen Grappa „La Diciotto Lune“ und einem kräftig-herben Heidelbeer-Grappa, beide aus der Trentiner Brennerei Marzadro, abgeschlossen haben.
|
|