DER BUERANER
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Aktueller Monat: Februar 2012

MiR

Gute Laune „im weißen Rössl”

Was für ein turbulenter Abend, tanzende Kühe im Paillettenrock, schuhplattlernde Balletttänzer, dralle Dirndlschönheiten, verwirrende Herzensangelegenheiten, hohe Berge und jede Menge Hits aus der WDR 4-Kollektion.

Szene aus „Im weißen Rössl”
Das Mir zieht mit dieser, als „Historische Revueoperette” 1930 in Berlin uraufgeführten Produktion, alle Register der leichten Unterhaltung. Knorrige Typen, fesche Buam in Lederhosen, herzige und handfeste Madeln, überraschende Wendungen, Liebe, Sehnsucht, Enttäuschung und schließlich natürlich: ein Happyend für alle.
Der 1884 geborene Komponist Benatzky schuf dieses Werk, nach ersten Erfolgen in München, Prag und Wien, ab 1924 in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Eric Charell in Berlin. Es war so erfolgreich, dass er sich bald eine Villa im schweizerischen Thun leisten konnte, in die er, geängstigt durch den aufkommenden Nationalsozialismus, 1932 umzog. Später emigrierte er nach Amerika.
Diese Operette, die seit 80 Jahren auf den Spielplänen der Welt zu finden ist, nimmt ihr Publikum mit, es wird gelacht, mitgeklatscht und mitgefühlt, was nicht zuletzt der hervorragenden Leistung des gesamten Ensembles zu verdanken ist.
Evergreens von „Die ganze Welt ist himmelblau, wenn ich in deine Augen schau…” bis „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?” führten das Premierenpublikum zu dem Satz, den zuvor der Kaiser sprach: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut” und zu einem ausdauernden Premierenapplaus.

Mehr Infos unter www.musiktheater-im-revier.de. Tickethotline: 0209-4097-200

Text: Regine Rudat-Krebs
Fotos: Pedro Malinowski





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