Bayerisches Staatsorchester und Kent Nagano eröffnen die neue Saison
Er ist ein Weltreisender in Sachen Musik: Während er früher zwischen Berlin und Los Angeles pendelte, sind nun München und Montréal die wichtigsten Stationen im Leben von Kent Nagano, der als einer der führenden Dirigenten im internationalen Musikbetrieb gilt.
Sein musikalisches Selbstverständnis gründet sich auf der zeitgenössischen Musik und der Moderne des 20. Jahrhunderts, sie stehen ihm so nahe wie Mozart, Schubert oder Brahms – eine Überzeugung, die Kent Nagano auch in München vertritt, wo er 2006 in der Nachfolge Zubin Mehtas den Posten des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper antrat.
Ein Spätwerk von Richard Strauss, die 1944/1945 entstandenen „Metamorphosen” für 23 Solostreicher, bringt das Bayerische Staatsorchester unter Naganos Leitung beim Eröffnungskonzert der neuen Philharmonie-Spielzeit am Samstag, 11. September 2010 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal zum Klingen. Zudem steht Anton Bruckners 7. Sinfonie auf dem Programm. Deren Beliebtheit ist bis heute ungebrochen – erst recht, wenn sie von einem der besten Klangkörper des Landes interpretiert wird. Und in dieser Liga spielt das Bayerische Staatsorchester schon lange. Zum „Orchester des Jahres” etwa wurde das Ensemble erst wieder im vergangenen Jahr im Rahmen der traditionellen Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt” gekürt.
Karten (Preise (€): 15,- / 30,- / 45,- / 60,- / 80,- / 95,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter Tel. 0201/8122-200, Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.