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Aktueller Monat: Mai 2012

Welterbe Zollverein

2.21 Million Besucher auf Zollverein im Kulturhauptstadtjahr

Rund 2.21 Million Besucher werden am Jahresende die Attraktionen und Einrichtungen auf dem Welterbe Zollverein im Kulturhauptstadtjahr genutzt haben. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Stiftung Zollverein unter allen Akteuren mit Besucherkontakten.

Besucheransturm auf Zollverein
Gezählt und hochgerechnet wurde jeder Besuch einer öffentlichen und geschlossenen Veranstaltung, der gastronomischen Angebote und jede Teilnahme an einer Führung.

Am Samstag, 18. Dezember 2010 werden weitere Tausende Besucher erwartet, wenn auf Zollverein der Abschluss des Kulturhauptstadtjahres gefeiert wird.

„Dass die Besucherzahlen im Kulturhauptstadtjahr anziehen, war vorauszusehen. Diese Steigerung, die mehr als eine Verdoppelung darstellt, freut uns jedoch sehr. Dies ist auch unseren Partnern und den Nutzern auf dem Gelände zu verdanken. Alle haben in diesem besonderen Jahr mitgezogen und mit ihren Programmangeboten und verlängerten Öffnungszeiten dazu beigetragen, Zollverein zum Herz der Kulturhauptstadt zu machen”, so Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein. Dieses Jahr werde deutlich, dass das Welterbe Zollverein mehr und mehr in die Freizeitgestaltung für Besucher aus Nah und Fern einbezogen wird, der Doppelbock könne schon jetzt als Europas neue Sehenswürdigkeit gelten.

Die Zahl der Zollverein-Besucher wächst seit Jahren kontinuierlich. Im Jahre 2008 wurden noch 840.000 Besucher gezählt, in 2009 wurde dann das erste Mal die Grenze von einer Million Besucher geknackt. Für den Boom in 2010 sorgte natürlich die Eröffnung des neuen Ruhr Museums in der ehemaligen Kohlenwäsche und der Start der RUHR.2010 auf Zollverein. Die Steigerungen der Besucherzahlen bei den Führungen und Kulturveranstaltungen zeigen aber, dass das touristische Angebot auf dem Welterbe insgesamt weiter an Anziehungskraft gewonnen hat. Vor allem die Führungen auf dem medial inszenierten Denkmalpfad ZOLLVEREIN® waren über viele Monate komplett ausgebucht. Insgesamt nahmen rund 240.000 Besucher an einer Denkmalpfadführung teil. Auch das Portal der Industriekultur zählte mehr als 200.000 Besucher in diesem Jahr, die sich über die Route der Industriekultur im Ruhrgebiet informierten, das Aussichtspanorama nutzten und sich den „RUHR 360°“-Film ansahen.

Am Samstag wird ab 16.30 Uhr ein Bühnenprogramm am SANAA-Gebäude geboten, nach Einbruch der Dunkelheit wird das Gebäude selbst mit einer Lichtinstallation bespielt. Die TV-LIVE-Sendung des WDR zum Abschluss der RUHR.2010 (Beginn 17.15 Uhr) wird dabei als Public-Viewing zu sehen sein.

Die Eröffnung der ZOLLVEREIN® Eisbahn stellt ein weiteres Highlight des letzten Wochenendes vor Weihnachten dar und lockt Kufenfreunde zur neunten Eisbahnsaison auf die Kokerei. (Öffnungszeiten: 18. Dezember 2010 bis 9. Januar 2011, sonntags bis donnerstags, 10.00 bis 20.00 Uhr, freitags und samstags, 10.00 bis 22.00 Uhr. Am 26. Dezember 2010 u. 1. Januar 2011, 14.00 bis 20.00 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember 2010 geschlossen).

Eine weihnachtliche Einstimmung bietet an diesem Wochenende zum letzten Mal die ZOLLVEREIN® Weihnacht. Mit einer Weihnachtsgeschichte, Kurzführungen über die Kokerei, einem traditionellen Adventsmarkt und stimmungsvollem Bühnenprogramm lädt sie die Besucher in atemberaubender Industriearchitektur die Vorweihnachtszeit zu erleben. (Öffnungszeiten: 18. und 19. Dezember 2010, Beginn jeweils ab 11.00 Uhr, samstags bis 22.00 Uhr, sonntags bis 20.00 Uhr. Im Eintritt enthalten ist der Besuch des „Portal der Industriekultur” (einzulösen bis 31.12.2010). Für die ZOLLVEREIN® Eisbahn und die ZOLLVEREIN® Weihnacht bietet die Stiftung Zollverein an diesem besonderen Wochenende, 18. und 19. Dezember 2010, ein Kombiticket an, das den Eintritt zur Eisbahn und den Eintritt zur Weihnacht umfasst (Erwachsene 10 Euro, Kinder 3 Euro).

Die ZOLLVEREIN® Konzerte mit dem ChorWerk Ruhr und dem Ensemble Resonanz bringen in der Halle 5 Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium zur Aufführung (Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: 28/20 Euro (erm. 22/14 Euro)).

Auf PACT Zollverein wird Grace Ellen Barkey gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Lot Lemm in ihrem neuen Stück „This door is too small (for a bear)” eine kompromisslos surreale Gegenwelt kreiert (Beginn: 20.00 Uhr, Eintritt: Vorverkauf 11 Euro/erm. 6 Euro, Abendkasse 13 Euro/erm. 8 Euro (jeweils inklusive VRR-Ticket)).

Foto: Frank Vinken

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